Lurejunkie

Viele Fragen, die ich per Email bekomme, drehen sich um Kunstköder. Vorallem um die sogenannten "High-End Lures" aus Amerika und Japan.

An alle Skeptiker: "Nein, man muss nicht zwingend mit diesen kleinen Kunstwerken fischen, um Wolfsbarsche zu fangen. Bevor man erfolgreich mit ihnen fischen Kann, sollte man schon einige Führungsstile perfekt beherrschen. Dann kann man diese High-End Lures zu Hundertprozent nutzen; also nichts für Anfänger und Gelegenheitsangler ". Aber es macht einfach mehr Spaß, mit diesem perfekt auf den jeweiligen Führungsstil ausgrichteten Bait zu Angeln und auch zu Fangen. Sie werden nicht speziell für Angler mit einem dicken Geldbeutel produziert, sondern für Angelverrückte und Lurejunkies wie mich.

Die nachfolgenden Zeilen drehen sich um den Stoff für Lurejunkies unter Wolfsbarschanglern. Ich will hier nicht die "High-End Lures" vor den "normalen" Kunstködern stellen, eher dreht es sich bei den Beschreibungen um die kleinen aber feinen Unterschiede der einzelnen Baits.

Da ich eigentlich alle Baits aus dem Ausland beziehe, wird die ständige Aktualisierung dieser Seite etwas andauern, etwas Geduld bitte für neuen Stoff.

Gut geführt ist halb gefangen

Einige fischen mit Wobblern, indem sie diese eintönig einholen oder ab und zu einen Spinnstopp (Pause beim Einholen) einlegen. Wären da nicht die vielen unterschiedlichen Ausführungen der Wackler, wie floating (schwimmend), sinking (sinkend), suspending (schwebend) und deep dive (tief tauchend), die mit einer ganz eigenen Köderführung besser fangen.

Tipps zu den einzelnen Wobblertypen und spezielle Führungsstile finden sie
hier und hier .

Samstag, 8. Mai 2010

MaxRap


Type: Jerkbait
Gewicht: 15 g
Länge: 13 cm
Tauchtiefe: 0,3 - 0,6 m

Das neuste Mitglied der Rapalafamilie, mit seinen 13cm Länge ist eher ein schlanker Vertreter der Wobblerfamilie. Aufgrund der Form und seiner dezenten Aktion ist MAX RAP ein perfekter Salzwasserwobbler. Mit seiner "Rollin Action" imitiert er nahezu perfekt die Schwimmbewegung eines Sandaals. Braucht man etwas mehr Aktion, leichtes twitchten verkraftet er mühlos und behält auch dann seine Spur.
Seine aerodynamische Form lässt ihn weite Wurfstrecken zurücklegen, auch gegen Wind behält er seine lineare Flugbahn spielend. Er zählt mit seinen 60cm Tiefgang zu den Shallowrunnern (Flachläufern) und eignet sich daher prima zum fischen über flache Sand-und Muschelbänke.
Bin gespannt ob der MAX RAP in Sachen Fängigkeit seinen kleineren Bruder dem X-RAP in nichts nachsteht ;-).

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