Lurejunkie

Viele Fragen, die ich per Email bekomme, drehen sich um Kunstköder. Vorallem um die sogenannten "High-End Lures" aus Amerika und Japan.

An alle Skeptiker: "Nein, man muss nicht zwingend mit diesen kleinen Kunstwerken fischen, um Wolfsbarsche zu fangen. Bevor man erfolgreich mit ihnen fischen Kann, sollte man schon einige Führungsstile perfekt beherrschen. Dann kann man diese High-End Lures zu Hundertprozent nutzen; also nichts für Anfänger und Gelegenheitsangler ". Aber es macht einfach mehr Spaß, mit diesem perfekt auf den jeweiligen Führungsstil ausgrichteten Bait zu Angeln und auch zu Fangen. Sie werden nicht speziell für Angler mit einem dicken Geldbeutel produziert, sondern für Angelverrückte und Lurejunkies wie mich.

Die nachfolgenden Zeilen drehen sich um den Stoff für Lurejunkies unter Wolfsbarschanglern. Ich will hier nicht die "High-End Lures" vor den "normalen" Kunstködern stellen, eher dreht es sich bei den Beschreibungen um die kleinen aber feinen Unterschiede der einzelnen Baits.

Da ich eigentlich alle Baits aus dem Ausland beziehe, wird die ständige Aktualisierung dieser Seite etwas andauern, etwas Geduld bitte für neuen Stoff.

Gut geführt ist halb gefangen

Einige fischen mit Wobblern, indem sie diese eintönig einholen oder ab und zu einen Spinnstopp (Pause beim Einholen) einlegen. Wären da nicht die vielen unterschiedlichen Ausführungen der Wackler, wie floating (schwimmend), sinking (sinkend), suspending (schwebend) und deep dive (tief tauchend), die mit einer ganz eigenen Köderführung besser fangen.

Tipps zu den einzelnen Wobblertypen und spezielle Führungsstile finden sie
hier und hier .

Freitag, 18. September 2009

X-Rap

Rapala / X-Rap SXR10
Type: Slash - Jerkbait - suspending Minnow
Gewicht: 13g
Länge: 100 mm
Tauchtiefe: 80 - 150 cm

Viele werden sich jetzt fragen, warum ich den X-Rap als erstes aufführe? Der Slashbait von Rapala ist einer der Allroundbaits der nicht nur bei europäischen Wolfsbarschanglern beinahe in jeder Köderkiste zu finden ist. Auch bei den Seabassanglern in Japan (Seabass=Suzuki / ähnlich dem europäischen Wolfsbarsch) hat er seinen festen Platz in der Köderbox. Für mich zählt der X-Rap zu den "High-Endern". Mit der Verarbeitung und dem Design des Wobblers spielt Rapala ganz oben mit.

Ob getwitcht oder beim Speedspinning bzw. Speedgame (sehr schnelles Führen des Köders), der X-Rap macht bei bei vielen Führungsstilen ein gute Figur.

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