Lurejunkie

Viele Fragen, die ich per Email bekomme, drehen sich um Kunstköder. Vorallem um die sogenannten "High-End Lures" aus Amerika und Japan.

An alle Skeptiker: "Nein, man muss nicht zwingend mit diesen kleinen Kunstwerken fischen, um Wolfsbarsche zu fangen. Bevor man erfolgreich mit ihnen fischen Kann, sollte man schon einige Führungsstile perfekt beherrschen. Dann kann man diese High-End Lures zu Hundertprozent nutzen; also nichts für Anfänger und Gelegenheitsangler ". Aber es macht einfach mehr Spaß, mit diesem perfekt auf den jeweiligen Führungsstil ausgrichteten Bait zu Angeln und auch zu Fangen. Sie werden nicht speziell für Angler mit einem dicken Geldbeutel produziert, sondern für Angelverrückte und Lurejunkies wie mich.

Die nachfolgenden Zeilen drehen sich um den Stoff für Lurejunkies unter Wolfsbarschanglern. Ich will hier nicht die "High-End Lures" vor den "normalen" Kunstködern stellen, eher dreht es sich bei den Beschreibungen um die kleinen aber feinen Unterschiede der einzelnen Baits.

Da ich eigentlich alle Baits aus dem Ausland beziehe, wird die ständige Aktualisierung dieser Seite etwas andauern, etwas Geduld bitte für neuen Stoff.

Gut geführt ist halb gefangen

Einige fischen mit Wobblern, indem sie diese eintönig einholen oder ab und zu einen Spinnstopp (Pause beim Einholen) einlegen. Wären da nicht die vielen unterschiedlichen Ausführungen der Wackler, wie floating (schwimmend), sinking (sinkend), suspending (schwebend) und deep dive (tief tauchend), die mit einer ganz eigenen Köderführung besser fangen.

Tipps zu den einzelnen Wobblertypen und spezielle Führungsstile finden sie
hier und hier .

Sonntag, 4. Oktober 2009

Flashminnow

Lucky Craft / Flashminnow 110 / 95
Type: Jerkbait suspending
Gewicht: 17,5 g / 10 g
Länge: 110 mm / 95 mm
Tauchiefe: 50 - 80 cm

Der längliche Bruder des Pointer (B'Freeze)

Dieser Wobbler ist bei den Seabass-Anglern (weltweit) kein Unbekannter, da er die meisten (Sandaal-ähnlichen) Futterfische in Form und Schwimmbewegung nahezu perfekt imitiert.
Seine leichte Zickzackbewegung untermalt mit starker rolling-action, imitiert die Schwimmbewegung eines Sandaals nahezu perfekt.

Anders als beim Pointer (B'Freeze) besitzt der Flash Minnow kein festes Gewicht, sondern lose Kugeln die in einem Kanal geführt werden. Diese verleihen ihm eine äußerst stabile Flugbahn, in dem sie ins hintere Ende des Wobblers rollen. In der Einholphase sorgen die Kugeln für ein horizontales Schwimmverhalten, in dem sie wieder nach vorne rollen.

Das breite Spektrum der Führungstechniken zieht sich vom speed spinnig (schnelles Einholen), jerking, twitching bis hin zum sweeping retrieve (riping).

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